Warum haben wir als Spezies das Gebären verlernt?
Über verlorenes Frauenwissen, unsere moderne Gesellschaft und die Frage, warum wir etwas so Natürliches wie Geburt heute wieder lernen müssen.
Manchmal frage ich mich wirklich, wie es so weit kommen konnte.
Wir Menschen bringen seit Hunderttausenden von Jahren Kinder zur Welt. Ohne Geburtsvorbereitungskurse, ohne CTG, ohne Ultraschall und ohne all die medizinischen Möglichkeiten, die uns heute zur Verfügung stehen.
Und trotzdem stehen heute so viele Frauen vor ihrer ersten Geburt und haben kaum eine Vorstellung davon, was da eigentlich auf sie zukommt.
Sie wissen, wie gross ihr Baby gerade ist. Sie kennen ihren errechneten Geburtstermin, ihre Blutwerte und vielleicht sogar das ungefähre Gewicht ihres ungeborenen Kindes.
Aber wissen sie auch, was während einer Geburt in ihrem Körper geschieht? Welche unglaubliche Zusammenarbeit von Hormonen, Muskeln und Nervensystem dabei stattfindet? Warum Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen so wichtig sind?
Wissen sie, wie sie mit intensiven Empfindungen umgehen können? Wie sie ihren Körper unterstützen können? Welche Möglichkeiten sie haben, wenn während der Geburt etwas anders verläuft als erwartet?
Und vor allem:
Wissen sie, dass sie selbst die wichtigste Person bei ihrer Geburt sind?
Ich glaube, dass wir als Gesellschaft etwas ganz Wesentliches verloren haben.
Nicht die Fähigkeit zu gebären. Die tragen wir noch immer in uns.
Aber den selbstverständlichen Zugang zu diesem Wissen. Das Vertrauen in unseren Körper und die Gemeinschaft, die Frauen durch Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft trägt.
Wo sind die Frauen geblieben, von denen wir lernen könnten?
Stell dir einmal vor, du wärst in einer Gemeinschaft aufgewachsen, in der mehrere Generationen zusammenleben.
Du hättest als Mädchen erlebt, wie deine Tante schwanger wird. Wie sich ihr Körper verändert. Wie sie sich auf die Geburt vorbereitet. Vielleicht wärst du sogar bei der Geburt eines jüngeren Geschwisters, einer Cousine oder eines anderen Kindes aus deiner Gemeinschaft dabei gewesen.
Du hättest gesehen, wie Frauen ihre Babys stillen und tragen. Wie sie sich gegenseitig unterstützen, wenn ein Kind geboren wird. Wie erfahrene Frauen jüngeren Frauen zur Seite stehen.
Nicht als Unterricht und nicht als Kurs, einfach, weil es zum Leben gehört.
Natürlich war das auch früher nicht überall so. Und ich möchte die Vergangenheit keineswegs romantisieren. Auch damals gab es Angst, Leid, schwierige Geburten und gesellschaftliche Strukturen, unter denen besonders Frauen zu leiden hatten.
Aber etwas war in vielen Gemeinschaften selbstverständlicher als heute:
Das Leben fand gemeinsam statt.
Heute wachsen die meisten von uns in Kleinfamilien auf. Wir leben in unseren Wohnungen und Einfamilienhäusern, gehen unserer Arbeit nach und organisieren unseren Alltag weitgehend unabhängig voneinander.
Wann hast du zum letzten Mal eine Geburt miterlebt, die nicht deine eigene war? Ist es jemals vorgekommen?
Wann hast du eine stillende Frau über längere Zeit im Alltag begleitet? Oder eine Schwangere wirklich durch ihre Schwangerschaft hindurch erlebt, mit all ihren Veränderungen, Fragen und Gefühlen?
Viele Frauen begegnen diesen Erfahrungen erst dann intensiver, wenn sie selbst schwanger werden.
Und plötzlich sollen sie innerhalb weniger Monate etwas verstehen, das früher über viele Jahre hinweg Teil des Lebens sein konnte.
Ist es da verwunderlich, dass so viele Frauen verunsichert sind?
Wir haben Freiheit gewonnen. Aber was haben wir dafür verloren?
Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass wir heute als Frauen so viele Möglichkeiten haben.
Wir dürfen unseren eigenen Weg gehen. Wir können uns bilden, einen Beruf wählen, unsere eigenen Entscheidungen treffen und uns von Traditionen lösen, die uns nicht guttun.
Das ist kostbar.
Und ich möchte ganz bestimmt nicht zurück in eine Zeit, in der eine Frau einfach funktionieren musste, weil Familie, Religion oder Gesellschaft es von ihr erwarteten.
Auch enge Gemeinschaften können einengen. Traditionen können Menschen daran hindern, sich weiterzuentwickeln.
Aber muss es denn wirklich das eine oder das andere sein?
Müssen wir uns zwischen Individualität und Gemeinschaft entscheiden?
Ich glaube nicht.
Wir Menschen sind Gemeinschaftswesen. Wir brauchen Austausch, Nähe, Unterstützung und das Gefühl, irgendwo dazuzugehören.
Und gerade rund um Schwangerschaft, Geburt, Mutterschaft und Weiblichkeit ist diese Gemeinschaft für mich von unschätzbarem Wert.
Eine Frau sollte nicht alles alleine herausfinden müssen.
Sie sollte andere Frauen fragen können. Erfahrungen hören dürfen. Unterschiedliche Wege kennenlernen. Unterstützung bekommen, ohne dafür erst völlig erschöpft sein zu müssen.
Und gleichzeitig soll sie frei bleiben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der wir beides leben können: unsere Individualität und eine Gemeinschaft, die uns trägt.
Wie wurde Geburt zu einer Angelegenheit der Medizin?
Neben unseren veränderten Lebensformen gibt es noch eine andere Entwicklung, die unsere heutige Geburtskultur stark geprägt hat.
Über viele Jahrhunderte war Geburt vor allem Frauensache.
Hebammen begleiteten Geburten, gaben ihr Wissen weiter und sammelten Erfahrungen, die oft über Generationen überliefert wurden.
Doch die Stellung der Hebammen und die Bedeutung ihres Wissens veränderten sich.
Die Geschichte dahinter ist komplex. Religiöse Vorstellungen, patriarchale Machtverhältnisse, die Hexenverfolgungen, staatliche Regulierungen und die zunehmende Professionalisierung der Medizin spielten dabei unterschiedliche Rollen. Es wäre zu einfach, diese Entwicklung auf ein einziges Ereignis zurückzuführen.
Aber eines ist unübersehbar: Mit der Zeit verlagerte sich die gesellschaftliche Autorität über Schwangerschaft und Geburt zunehmend in Richtung der akademischen Medizin. In einer Gesellschaft, in der Frauen lange von Universitäten und medizinischen Berufen ausgeschlossen waren, war das auch eine Frage von Macht und Geschlecht.
Heute ist es für viele Frauen selbstverständlich, bei einer Schwangerschaft zuerst einen Termin bei der Gynäkologin oder beim Gynäkologen zu vereinbaren.
Eine Hebamme zusätzlich zur Seite zu haben, kommt manchen gar nicht in den Sinn.
Dabei verfügen Hebammen über ein eigenes, umfangreiches Fachwissen und eine besondere Erfahrung in der Begleitung physiologischer Schwangerschaften und Geburten.
Versteh mich nicht falsch: Ich bin froh, dass wir medizinische Möglichkeiten haben, die Leben retten können. Ich bin froh, dass wir Komplikationen erkennen und behandeln können.
Aber ich frage mich, warum wir der Medizin so viel Raum gegeben haben, dass andere wichtige Aspekte von Schwangerschaft und Geburt daneben manchmal beinahe verschwinden.
Seit wann sind Messwerte wichtiger als die Frau?
Unsere heutige Medizin liebt Messwerte.
Wir messen Blutdruck, Eisenwerte, Gewicht, Wachstum, Herztöne und während der Geburt auch die Öffnung des Muttermundes.
Manchmal sind diese Untersuchungen sinnvoll und wichtig.
Aber ein Messwert erzählt niemals die ganze Geschichte.
Wie geht es dieser Frau eigentlich?
Fühlt sie sich wohl? Ist sie erschöpft? Hat sie Angst? Fühlt sie sich sicher? Vertraut sie ihrem Körper?
Was beschäftigt sie? Was braucht sie?
Ich erlebe immer wieder, wie sehr medizinische Aussagen Frauen verunsichern können. Ein Wert liegt ausserhalb der Norm. Das Baby ist vielleicht etwas grösser oder kleiner als erwartet. Ein errechneter Termin rückt näher.
Und plötzlich kreisen die Gedanken nur noch um mögliche Probleme.
Dabei ist gerade während der Schwangerschaft und Geburt das emotionale Erleben so wichtig.
Angst und anhaltender Stress beeinflussen unseren Körper. Während der Geburt können sie sich auch auf die hormonellen Abläufe und das Geburtserleben auswirken.
Natürlich lässt sich nicht jede Schwierigkeit durch Entspannung oder Vertrauen verhindern. Geburt bleibt ein körperlich komplexes Geschehen, und manchmal braucht es medizinische Hilfe.
Aber warum sprechen wir so viel darüber, was alles schiefgehen könnte, und so wenig darüber, was unser Körper eigentlich kann?
Warum lernen Frauen oft mehr über mögliche Komplikationen als über die wunderbare Zusammenarbeit ihres Körpers während einer natürlichen Geburt?
Und warum wird so selten gefragt, was eine Frau braucht, damit sie sich wirklich sicher und getragen fühlt?
Ich wünsche mir eine Geburtskultur, in der medizinisches Wissen und die Wahrnehmung der Frau gleichermassen ernst genommen werden.
Eine Geburtskultur, in der die Frau nicht zum Objekt von Untersuchungen wird, sondern diejenige bleibt, um die es geht.
Eine gebärende Frau ist unglaublich kraftvoll
Ich durfte selbst erleben, wie unterschiedlich Geburt sein kann.
Meine erste Geburt endete mit einem Kaiserschnitt im Krankenhaus. Meine zweite Tochter habe ich zu Hause geboren, im Wasser, ohne medizinische Interventionen.
Diese Erfahrungen haben mein Leben verändert.
Und heute darf ich als Geburtsmentorin immer wieder erleben, welche unglaubliche Kraft in Frauen steckt.
Für mich gibt es kaum etwas Bewegenderes als eine Frau, die während ihrer Geburt ganz bei sich ist.
Die sich nicht mehr darum kümmert, ob sie gerade schön aussieht. Ob sie zu laut ist. Ob sie sich richtig verhält. Ob sie den Erwartungen anderer entspricht.
Die einfach gebiert.
Die ihrem Körper folgt, sich bewegt, tönt, atmet und sich ganz diesem gewaltigen Geschehen hingibt.
In unserer Gesellschaft lernen viele Mädchen schon früh, sich anzupassen.
Sei lieb. Sei vernünftig. Sei nicht zu laut. Kümmere dich um die anderen. Mach es allen recht.
Und dann kommt die Geburt.
Eine Erfahrung, bei der es so wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und ausdrücken zu können.
Vielleicht möchtest du dich bewegen, obwohl jemand lieber hätte, dass du liegen bleibst. Vielleicht brauchst du Ruhe, obwohl andere mit dir sprechen möchten.
Vielleicht möchtest du eine vorgeschlagene Untersuchung oder Intervention erst verstehen, bevor du zustimmst.
Du darfst Fragen stellen und du darfst Zeit zum Überlegen verlangen, wenn die Situation sie zulässt. Du darfst deine Wünsche äussern und mitentscheiden.
Natürlich tragen auch Hebammen und Ärztinnen Verantwortung für ihre fachliche Arbeit. Aber sie dürfen dich nicht einfach aus deinen Entscheidungen verdrängen.
Es ist deine Geburt. Dein Körper. Dein Kind.
Und deine Stimme ist die wichtigste.
Schwangerschaft ist so viel mehr als die Vorbereitung auf ein Baby
Etwas, das mich an meiner Arbeit besonders begeistert, ist die unglaubliche Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung während einer Schwangerschaft.
Denn es wächst nicht nur ein Kind heran, auch die Frau verändert sich.
Plötzlich tauchen vielleicht Fragen auf, die vorher kaum eine Rolle gespielt haben.
Wie wurde ich selbst als Kind begleitet? Welche Vorstellungen von Mutterschaft habe ich übernommen? Welche Ängste trage ich mit mir herum? Was habe ich über meinen Körper gelernt? Darf ich meine Bedürfnisse überhaupt an erste Stelle setzen?
Manchmal kommen Erinnerungen, alte Glaubenssätze oder familiäre Prägungen an die Oberfläche.
Das ist nicht bei jeder Frau gleich und nicht jede Schwangerschaft muss zu einer tiefgreifenden persönlichen Auseinandersetzung werden, aber ich erlebe in meiner Begleitung immer wieder, wie offen Frauen gerade in dieser Zeit für Veränderung sein können.
Als würde etwas in ihnen wissen, dass eine grosse Schwelle bevorsteht.
Denn Geburt ist nicht nur die Geburt eines Kindes, es ist auch der Übergang einer Frau in einen neuen Lebensabschnitt.
Und dieser Übergang darf vorbereitet werden.
Nicht nur mit einer Kliniktasche, einem Kinderwagen und einem Geburtsvorbereitungskurs.
Sondern auch innerlich.
Mit Zeit für die eigenen Gefühle, mit ehrlichen Gesprächen, mit Körperarbeit, Entspannung, Hypnose und der Möglichkeit, alte Ängste und Prägungen anzuschauen.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie viel sich verändern kann, wenn eine Frau beginnt, sich selbst wirklich wahrzunehmen.
Wenn sie erkennt, welche Überzeugungen sie bisher begleitet haben und wenn sie entdeckt, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse ernst nehmen darf.
Wenn sie allmählich wieder Zugang zu ihrer eigenen Körperweisheit findet ist das ist für mich eine der schönsten Seiten meiner Arbeit.
Wer begleitet eigentlich die Frau?
Wenn eine Frau schwanger wird, dreht sich sehr schnell unglaublich viel um das Baby.
Ist es gesund? Wächst es gut? Entwickelt es sich richtig?
Das sind wichtige Fragen.
Aber wer fragt nach der Frau?
Nicht nur danach, ob sie körperliche Beschwerden hat.
Sondern danach, wie es ihr wirklich geht.
Was sie sich für ihre Geburt wünscht. Welche Erfahrungen sie mitbringt. Welche Ängste sie beschäftigen und was sie braucht, um Vertrauen zu entwickeln.
Genau hier sehe ich einen riesigen Wert in einer kontinuierlichen Begleitung während der Schwangerschaft.
Einen Menschen an der Seite zu haben, der zuhört. Der nicht erst dann auftaucht, wenn die Geburt beginnt. Der die Frau über längere Zeit kennenlernt und sie sowohl körperlich als auch emotional unterstützt.
Denn eine gute Geburtsvorbereitung besteht für mich nicht einfach darin, möglichst viele Informationen zu sammeln.
Wissen ist wichtig. Unbedingt sogar!
Aber Wissen alleine schafft noch kein Vertrauen.
Du kannst theoretisch alles über die Geburtshormone wissen und trotzdem grosse Angst vor der Geburt haben.
Du kannst sämtliche Geburtspositionen kennen und dich trotzdem nicht trauen, während der Geburt deine Bedürfnisse auszusprechen.
Und du kannst einen wunderschönen Geburtsplan geschrieben haben und trotzdem Schwierigkeiten haben, eine selbstbestimmte Entscheidung zu treffen, wenn plötzlich alles anders kommt als erwartet.
Deshalb gehören für mich Körperwissen, emotionale Vorbereitung und persönliche Entwicklung zusammen.
Und deshalb ist auch die Beziehung zu den Menschen, die eine Frau während der Geburt begleiten, so wertvoll.
Eine Frau sollte sich nicht erst während der Geburt fragen müssen, ob sie ihren Begleitpersonen wirklich vertrauen kann.
Wir müssen nicht warten, bis sich das ganze System verändert
Ja, ich wünsche mir eine andere Geburtskultur.
Eine, in der Mädchen wieder selbstverständlich mit Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft in Berührung kommen.
Eine, in der Hebammenwissen und weibliche Erfahrungen mehr Raum erhalten.
Eine, in der Frauen nicht ständig das Gefühl bekommen, ihr Körper müsse kontrolliert und überwacht werden, damit er seine urweiblichste Aufgabe erfüllen kann.
Und eine, in der Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung wieder selbstverständlich dazugehören.
Aber wir müssen nicht warten, bis sich unsere Gesellschaft verändert hat.
Wir können heute anfangen.
Indem wir wieder miteinander sprechen.
Indem wir unsere Geburtserfahrungen teilen, ohne anderen Frauen damit Angst zu machen.
Indem wir uns mit unserem Körper beschäftigen, bevor wir mitten in einer Geburt stecken.
Indem wir uns fragen, welche Vorstellungen von Geburt wir eigentlich in uns tragen und woher diese stammen.
Und indem wir uns Unterstützung suchen.
Nicht erst, wenn etwas schwierig wird, sondern weil Schwangerschaft und Geburt so bedeutende Erfahrungen sind, dass sie unsere Aufmerksamkeit verdienen.
Und wenn du gerade schwanger bist?
Dann möchte ich dich etwas fragen.
Wie viel weisst du eigentlich über die Geburt?
Nicht darüber, welche Untersuchungen als Nächstes anstehen oder wie gross dein Baby gerade ist.
Sondern darüber, was während der Geburt in deinem Körper geschieht.
Welche Bedingungen deinem Körper helfen können. Welche Möglichkeiten du hast. Wie du mit Angst und intensiven Empfindungen umgehen kannst.
Und vor allem: Was brauchst du, um dich auf deine Geburt zu freuen und ihr mit Vertrauen begegnen zu können?
Vielleicht hast du dich mit diesen Fragen bisher noch gar nicht beschäftigt.
Vielleicht dachtest du, ein Geburtsvorbereitungskurs gegen Ende der Schwangerschaft würde schon ausreichen.
Vielleicht wusstest du auch einfach nicht, dass es noch ganz andere Möglichkeiten gibt, dich auf deine Geburt vorzubereiten und dich während der Schwangerschaft begleiten zu lassen.
Dann wünsche ich mir, dass dieser Artikel dich neugierig gemacht hat.
Dass du beginnst, Fragen zu stellen.
Dass du dich mit deinem Körper beschäftigst und herausfindest, welche Art von Begleitung du dir wünschst.
Und dass du erkennst, wie viel mehr Schwangerschaft sein darf als eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen.
Denn ich bin überzeugt:
Wir müssen das Gebären nicht neu erfinden. Aber wir dürfen wieder lernen, unserem Körper zuzuhören, unser Wissen zu erweitern und einander auf diesem Weg zu begleiten.
Und vielleicht können wir so Stück für Stück eine Geburtskultur schaffen, in der unsere Töchter einmal mit einem ganz anderen Selbstverständnis aufwachsen.
Eine Geburtskultur, in der Geburt wieder zum Leben gehört.
Von Herzen
Anna Salomé
Geburtsmentorin
Wenn du dich intensiver mit deiner Schwangerschaft, deinen Ängsten, deinem Körper und deinen Wünschen für die Geburt beschäftigen möchtest, begleite ich dich gerne auf diesem Weg. In meiner Arbeit verbinde ich körperliche Geburtsvorbereitung, Hypnose und emotionale Begleitung – individuell und über einen längeren Zeitraum.
Mehr über meine Begleitung erfährst du auf annazeit.ch.





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